Glaubst du, dass Liebe kontrolliert werden kann?

Glaubst du, dass es keine Chance gibt, wenn es nicht sofort funkt?

Glaubst du es ist unmöglich eine Person dazu zu bringen sich Hals über Kopf in dich zu verlieben?

Falls du mit Ja geantwortet hast, ist es außerdem sehr wahrscheinlich, dass du an Zufall und Schicksal glaubst. Das ist o.k., das machen viele Menschen! Tatsächlich glauben die meisten Menschen, dass Liebe etwas ist, das nicht verändert werden kann und sie glauben auch, dass es etwas ist, das man nicht manipulieren kann.

Ich habe früher genauso gedacht.

Aber umfangreiche Nachforschungen über die Jahre haben bewiesen, dass es in der Tat möglich ist, Liebe zu kontrollieren. Und es ist möglich durch die Kraft der Gedanken. Es kommt nur darauf an zu lernen, wie man sein Gehirn richtig einsetzt.

Liebe unterscheidet sich nicht von den anderen psychologischen Emotionen, die man tagtäglich erlebt, wie etwa:

  • Angst
  • Stress
  • Eifersucht
  • Selbstmitleid
  • Sorgen

Alle oben erwähnten Emotionen können kontrolliert werden, und da auch Liebe in die Kategorie der “psychologischen Emotionen” fällt, kann sie genauso kontrolliert werden. Liebe als Emotionen zu kontrollieren, ist genauso einfach wie mit Angst, Aufregung, Stress, etc. umzugehen. Das Problem liegt in dem, was wir gelernt haben. Über die Jahre ist uns immer wieder gesagt worden, dass Liebe etwas ist, das “einfach passiert”. Es hängt vom “Schicksal” ab.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Mit dem richtigen Wissen kannst du die Psychologie der Liebe nutzen, um sie oder ihn dazu zu bringen sich in dich zu verlieben. Nichts funktioniert immer zu 100 % und auch diese Methode wird nicht immer wirken, aber sie wird deine Chancen drastisch erhöhen. Wenn du deine Chancen verdreifachen könntest, dass sich jemand aufrichtig und Hals über Kopf in dich verliebt, würdest du es nicht ausprobieren?

  1. Wie wir uns verlieben und die Psychologie dahinter.

Bevor wir lernen, wie man eine Person dazu bringt, sich in uns zu verlieben, müssen wir uns zunächst den psychologischen Aspekt ansehen. Nein, er hat nichts mit magischen Zaubertränken und Tänzen unter dem Mondlicht zu tun.

Ohne dass es uns bewusst ist, haben wir alle eine Liste im Hinterkopf. Auf dieser Liste finden sich Kriterien die mögliche Kandidaten erfüllen müssen, bevor wir in der Lage sind uns in sie zu verlieben. Psychologen nennen das eine ‘Lovemap.’ Sollte jemand einen oder mehrere Punkte auf dieser Liste nicht erfüllen, werden sie automatisch als potenzielle Partner eliminiert und können höchstens Freunde bleiben. Daher verliebst du dich in eine bestimmte Person und bleibst mit den anderen in einem Freundesverhältnis.

Natürlich ist die Liste einer jeden Person unterschiedlich und einzigartig. Die Kriterien auf der Liste hängen ab von:

  • Werten
  • Vorstellungen
  • Vergangenen Erfahrungen
  • Hintergrund
  • Vergangenen Beziehungen

Das ist auch der Grund dafür, dass deine Freundin sich vielleicht in einen Mann verliebt, den du nur als gewöhnlich und nichts besonderes ansiehst. Dieser Mann stimmt mit allen Punkten ihrer ‘Lovemap’ überein, nicht mit deiner. Das Abschätzen ob eine Person die Kriterien unserer Liste erfüllt ist keine bewusste Abwägung oder Entscheidung; es passiert unterbewusst. Das Gehirn macht dies von ganz alleine. Genauso wie dein Gehirn deinem Herz sagt, dass es schlagen soll, während du diesen Artikel liest …auch wenn es dir nicht einmal bewusst war. Das macht es möglich sich in jemanden zu verlieben ohne dass du genau sagen könntest warum. Dein Unterbewusstsein ist verantwortlich.

Darum erscheint Liebe als ein “mysteriöses Phänomen” und viele Leute schreiben sie ihrem eigenen, persönlichen Schicksal zu. In der Realität hat es allerdings nichts mit Schicksal zu tun und alles mit dem Unterbewusstsein, das im Stillen herausfindet, ob die Person gegenüber deine Kriterien erfüllt. Wenn wir also ein besseres Gefühl für unser Unterbewusstsein entwickeln, sind wir schnell in der Lage herauszufinden, warum wir uns in den einen verlieben und den anderen nicht.

Als Beispiel findest du hier die Liste von Jamie, einem 26 Jahre alten Mann, der eine Reihe von ernsthaften Beziehungen hinter sich hat. Er hat vor zwei Jahren seinen Universitätsabschluss gemacht und arbeitet in London. Er hat es satt immer wieder nur ein bis zwei Dates mit einer Frau zu haben und sucht nach einer Partnerin, der es genauso ernst ist wie ihm. Jamies Liste enthält die folgenden vier Bedingungen:

a. Sie muss das gleiche Level von akademischer Ausbildung haben.

b. Sie muss braune Haare haben (Jamie wurde mal von einer Brünetten verlassen, in die er verliebt war, und daraus resultierend hat sein Unterbewusstsein diesen Punkt in die Liste integriert, um vergangene Fehler mit einer Brünetten wieder gutzumachen).

c. Sie muss ihrer Familie nahe stehen und generell familienorientiert sein. (Familie und Kinder sind Jamie wichtig und er sucht nach einer Frau, die potenziell eine gute Mutter sein könnte. Wie du schon merkst, werden wir von Menschen angezogen, die haben was wir wollen und brauchen, daher hat Jamie diesen Punkt auf seine Liste gesetzt).

d. Sie muss gerne Reisen.

Wenn Jamie gerade Single ist und nach einer Partnerin sucht, aber dabei auf eine wundervolle Frau mit roten Haaren trifft, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er sich nicht in sie verlieben wird. Auch wenn er sie vielleicht nett findet und ihm nicht bewusst ist, was ihn davon abhält sich in sie zu verlieben …sein Unterbewusstsein hat sie ausgeschlossen, da mindestens ein Punkt nicht auf sie zutrifft.

Erst wenn eine andere Person die Mehrheit der Kriterien (die in der Regel die wichtigsten Punkte sind) unserer Liste erfüllt, sind wir in der Lage uns zu verlieben. Unser Unterbewusstsein hilft uns dann dabei auch verliebt zu bleiben und eine gute Beziehung mit der Person aufrechtzuerhalten. Weil unser Unterbewusstsein sich so an eine Person hängt, fällt es uns, auch manchmal noch Jahre nach einer Trennung, schwer sie zu vergessen.

  1. Wie man das Gehirn manipuliert, um sicherzustellen, dass sie uns auch lieben.